By Patrick Rössler

Die Medien bestimmen die Themen der öffentlichen Tagesordnung - in der Kommunikationsforschung wird die Agenda-Setting-Hypothese oft als bewiesene Tatsache gehandelt. Eine kritische Durchsicht der über zweihundert empirischen Studien zeigt jedoch, daß die Aussagekraft vieler Arbeiten durch methodische Restriktionen eingeschränkt ist und die Gefahr des "ökologischen Fehlschlusses" birgt. Ein umfangreiches Forschungsprojekt vor dem Hintergrund der deutschen Wiedervereinigung weist unterschiedliche Thematisierungsmechanismen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene nach.

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System (1b) " media agenda - setting " Medien (2a) [2c] polit. " policy agenda - setting " System (3a) (3b) (2b) [3c] Nicht zu unterschätzen ist hinsichtlich (2c) insbesondere die Bedeutung bestimmter •Meinungsführer-Medien•, deren Inhalte die Selektion anderer Kommunikatoren wesentlich beeinflussen und damit eine Art •intermedia agenda-setting•l57 hervorrufen, was auch als ·Bandwagon•-Tendenz der Medien bezeichnet wird. 158 Diese manifeISS IS6 IS7 Zur Definition dieses Begriffes vgl. l26. ln Anlehnung an die Formulierung •Agenda-Setting• wird hier bei dem Zusammenwirken verschiedener Akteure zur Herstellung der politischen Tagesordnung in der Regel von •Agenda-Building• gesprochen; vgl.

Dieses Aggregat dann als •Wirkung• zu bezeichnen, mutet spekulativ an. Das Ganze ist auch in diesem Falle etwas anderes als die Summe seiner Teile, und umgekehrt kann die unter Verweis auf AggreISS 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 Vgl. diesen Begriffbei Reese & Danielian (1989), 519. 116. Vgl. Wbitney & Becl:er(1982), bes. 65. Vgl. 155. Vgl. 36. Vgl. Roberts & McComhs (1994), 5160. Vgl. 95. Vgl. 145. Dies gilt in besonderem Maße auch fiir die •unabhängigen• Auslandskorrespondenten eines Mediums, die Agenturen und Medienorgane der jeweiligen Gastländer als Informationsquelle nutzen; vgl.

Rogers

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Agenda-Setting: Theoretische Annahmen und empirische by Patrick Rössler
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